Mittwoch, 02.05.2018

Dobrodosli in Kroatien

Das Bett in der Fähre war natürlich etwas bequemer, entsprechend besser hatte ich geschlafen, allerdings waren wir wohl vorzeitig und erreichten schon kurz nach halb Sieben die Hafeneinfahrt von Dubrovnik. Wir liessen uns aber nicht stressen und gingen erst noch zum ebenfalls inbegriffenen Morgenessen ins Restaurant. Aussteigen/abladen konnte man sowieso erst um 8:00. Allerdings kamen wir dann erst nur paar Meter vom Schiff runter, dann war schon Einreise Kroatien angesagt, und das zog sich ziemlich in die Länge, vielleicht auch, weil vor uns noch einige Fahrzeuge aus exotischen Ländern standen. Schliesslich waren wir dran, und nach kurzer Kontrolle unserer Identitätskarten entliess man uns in die Kroatische Landschaft. Die grosse Brücke an der Hafeneinfahrt hatten wir schon vom Schiff aus gesehen, nun konnten wir sogar drüberfahren, recht eindrücklich. Tinu hatte einen Camperplatz in Orasac, ein paar Kilometer ausserhalb von Dubrovnik angepeilt, der sehr lauschig gelegen sein soll. Nach dem Einchecken konnten wir einen Stellplatz auswählen, ganz unten hatte es noch welche mit Meersicht, und so stehen wir jetzt an prachtvoller Lage und bereiten unseren «Haushalt» aus. Nach dem ersten Einrichten gingen wir zur nahen Busstation, von wo aus wir mit einem Linienbus nach Dubrovnik hinein fuhren. Es ging noch ein paar Treppen hinunter, dann standen wir vor dem westlichen Stadttor. Ganze Touristenmassen, geführt von Fähnchen tragenden Guides drängten sich durch die Tore in die historische Altstadt hinein, die meisten kamen wohl von den beiden Kreuzfahrtschiffen, die heute Morgen mit uns auch angelegt hatten. Das Städtchen wäre an sich sehr sehenswert, doch die Volksmassen machten ein Betrachten in Ruhe fast unmöglich. Immerhin ist fast die ganze Innenstadt eine Beiz, nach dem Besuch des Hafens zogen wir uns dann in eine Seitengasse zurück, wo wir in einer Pizzeria gaanz feine Pizza Dubrovnik und Pizza Mistery erhielten. Es besteht auch noch die Möglichkeit, mit einer Seilbahn auf einen nahen Hügel zu fahren, und von dort die Aussicht zu geniessen. Das taten wir dann auch, um diesen Massen zu entfliehen, und von dort oben war die Sicht auf Dubrovnik tatsächlich grandios. Wieder unten in der Stadt gabs dann noch ein lustiges Dessert, bevor wir wieder Hunderte von Treppenstufen hochstiegen, um die Busstation zu erreichen. Zurück auf dem Camperplatz in Orasac, wollten wir uns noch ein leichtes Znacht in einem Beizli unten an der Bucht gönnen, doch nach steilem Abstieg mussten wir feststellen, dass dieses Beizli leider nicht mehr existiert. Also gingen wir die anstrengende Steigung wieder hoch und weiter ins Dorf oberhalb des Camperplatzes, aber auch dort waren zwei beschilderte Restaurants noch im Winterschlaf, weil die Saison noch gar nicht richtig begonnen hat. Immerhin war der Dorfladen noch offen und so kauften wir uns paar Sachen und machten uns das Znacht später im Camper selber.

Tinus Tagesbericht

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