Sonntag, 02.06.2019

Die heutige Heimreise zurück in die Schweiz hatte ich in fünf gemütlichen Etappen mit jeweils genügend Umsteigezeit geplant, um allfällige Verspätungen möglichst in Schach zu halten. Zudem hatte ich eine Nonstop-Fahrt mit einem ICE-Sprinter über die erst kürzlich eröffnete Neubaustrecke (Halle/Leipzig-) Erfurt-Nürnberg (VDE 8.1/2) eingebaut. Nun, wir fuhren – bis auf die letzte Etappe Zürich-Bern – trotz Benützung von verspätungskritischen Zügen wie IC2 äusserst pünktlich!! Tinu hatte im Vorfeld nichts dagegen gehabt, und ich konnte da ja noch nicht wissen, dass er dann am Montagmorgen schon wieder nach Tel Aviv aufbrechen musste.

Nach Packen und Zmorge fuhren wir zuerst mit einem ICE1 (IC595) von Leipzig nach Erfurt. Hier machten wir in der Bahnhofunterführung einige Tram-Fotos, bevor es mit dem ICE-Sprinter 1003 (ICE3) ohne Halt von Erfurt über die kürzlich mit ETCS eröffnete Neubaustrecke nach Nürnberg weiterging. Hier holten wir uns im Untergrund etwas Mittagsproviant, den wir auf der Weiterfahrt im IC2068 (IC2-Dosto) nach Stuttgart verdrückten. Die Züge wurden nun langsam voller wegen Rückreiseverkehr nach langem Wochenende. Auf der nächsten und längsten Etappe im IC 189 von Stuttgart nach Zürich konnten wir dann schon wieder heimischen Erstklasskomfort geniessen, doch die Fahrt zog sich in die Länge, wenigstens war das Wetter gut, und es gab unterwegs viel zu sehen. In Zürich wurden dann Reisende eines ausgefallenen Jurafuss-ICN auch noch in unseren Zug nach Bern gepfercht, der wegen eines im Heitersbergtunnel stecken gebliebenen Zuges (= Auslöser des Ausfalls) und Extrahalt in Olten zudem noch weitere Verspätung erhielt. Ab Olten wars dann wieder erträglicher im Zug und die Verspätung hielt sich dermassen in Grenzen, dass ich in Bern gar nicht mehr lange auf meine S-Bahn warten musste. In der Bahnhofunterführung verabschiedete ich mich von Tinu, er ging auf den Bus nach Hause, ich auf die S1. Zuhause angekommen gabs dann nach dem Auspacken/Wegräumen noch Spargelsuppe und Lachsbrötli, mehr gab der Kühlschrank nicht her…

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