Freitag 18.10.2019

Zell am See – Bischofshofen – Salzburg – Lamprechtshausen – Ostermiething – Salzburg

Als ich heute aufstand, hing dicker Nebel über Zell und dem See und den umliegenden Bergen. Das Frühstück im „Grünen Baum“ war vorzüglich und ich genoss es, nicht so früh losfahren zu müssen. Als ich später den Ort mit dem Zug verliess, begleitete der Nebel uns noch ein paar Kilometer, bevor die Sonne wieder zum Vorschein kam, gerade richtig zur spektakulären Streckenführung im Tal der Salzach vor Schwarzach-St. Veit.
Weiter gings über Bischofshofen nach Salzburg, wo ich mein Gepäck erst mal in einem Schliessfach unterbrachte. Dann besorgte ich mir am Schalter eine Tageskarte für die Salzburger Lokalbahn (meinte ich), welche ich nun vollständig zu befahren gedenkte. Sie besteht aus der Linie S1 von Salzburg nach Lamprechtshausen und einer Zweiglinie S11 von Bürmoos nach Ostermiething, wobei hier die letzten Kilometer ab der ursprünglichen Endstation Trimmelkam erst kürzlich neu gebaut wurden. Entsprechend präsentiert sich der neue Endbahnhof am Dorfrand von Ostermiething als moderner öV-Hub mit Anschlüssen zu/von einigen Buslinien.
In Lamprechtshausen übersprang ich einen Takt und holte mir in einem nahen Laden meinen Lunch in Form eines Sandwichs, bevor es zurück nach Bürmoos ging. Dort hatte ich Zeit, einige Triebwagen dieser Bahn zu fotografieren, dort bemerkte ich auch, dass meine „Tageskarte“ wohl nicht für die Stichstrecke galt, der Kollege am Schalter hatte mich wohl falsch verstanden, ich kann halt nicht so gut Österreichisch 😉 Also musste ich die Weiterfahrt im nächsten Zug halt dazu lösen, das war kein Problem, denn die Züge sind fast alle begleitet. In Ostermiething konnte man ein paar hundert Meter von Bahnhof weg mitten auf dem freien Feld gute Streckenfotos machen, und da jeder Zug leer zum/vom Depot Trimmelkam überführt wurde, gabs in der einen Stunde, wo ich dort war, doch ziemlich Betrieb. Zurück in Salzburg holte ich mein Gepäck und fuhr dann mit einem Trolleybus in die Nähe des Hotels Mercure, wo ich wenig später mein modernes Zimmer bezog.

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