Freitag, 31. Mai 2019

Heute holten wir noch die zweite verpasste Bahn nach, nämlich die Lössnitzgrundbahn, die wir gleich in unseren Transfer nach Leipzig einbauten. Da wir nun unser ganzes Gepäck wieder dabei hatten, belegten wir natürlich ordnungsgemäss ein Abteil für Traglasten. Das Wetter war auch bedeutend besser, als am Dienstag, so wurde die Fahrt nach Radeberg und zurück durch interessante Landschaft zum Plausch, wir verbrachten viel Zeit auf der offenen Wagenplattform und liessen uns den Fahrtwind bei 30 km/h durch die Haare über die Glatze rauschen.

Nach diesem Ausflug holten wir uns in Radebeul noch etwas Mittagsproviant, bevor es dann mit einem recht vollen Saxonia-Express weiter nach Leipzig ging. Die riesige Halle des Hauptbahnhofs beeindruckt immer wieder. Hier hatte ich uns im IC-Hotel ganz in der Nähe ein Zimmer für die letzten zwei Nächte gebucht. Wir richteten uns kurz ein, dann trennten sich unsere Wege. Während Tinu einen orientalischen Barbier aufsuchte, besuchte ich im MdbK (Museum der bildenden Künste) „Peace is Power“, eine Sonderausstellung von Yoko Ono, von welcher ich vor ein paar Wochen zufällig erfahren hatte. Über das ganze Museum verteilt waren verschiedenste Exponate der Künstlerin/Sängerin/Witwe von John Lennon zu besichtigen, an einigen konnte man sogar selber Hand anlegen. Sehr interessante Sache, und ich hätte nicht gedacht, dass ich dort über zwei Stunden drin sein würde. Auch Tinu brauchte etwas länger, war noch per Tatra-Tram in der Peripherie der Stadt unterwegs, ich holte ihn dann an einer Tramstation ab, anschliessend liessen wir in der Altstadt in einer Beiz namens Zill’s Tunnel bei sehr währschafter einheimischer Kost den Abend ausklingen.

Tinus Tag

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